Grundlegende Kriterien

des fairen Handels

Sozial- und Umweltverträglichkeit

Grundlegende Kriterien des fairen Handels

Menschen und ihre elementären Bedürfnisse stehen im FH im Vordergrund. Qualität bezieht sich nicht nur auf die Hochwertigkeit der gehandelten Produkte, sondern auch auf die Sozial- und Umweltverträglichkeit im Herstellungs- und Vermarktungsprozess. Kostenfaktoren, die durch Einhaltung bzw. Erreichen bestimmter Sozial- und Umweltstandards entstehen, sind im Preis enthalten.

Mindestpreise

Die Produzenten erhalten für ihre Produkte einen Mindestpreis. Dieser Preis setzt sich aus dem Weltmarktpreis und einem Fair-Handels-Bonus zusammen. Wenn der Weltmarktpreis unter ein bestimmtes Preisniveau fällt, erhalten die Erzeuger einen festgesetzten Mindestpreis.

Transparenz

Produzenten und Fair-Handelsorganisationen müssen ermöglichen, das ihre Zielsetzung, Organisationsstruktur, Prozesse der Entscheidungsfindung, Besitzverhältnisse, finanzielle Situation, Handelswege und Kriterien für die Auswahl ihrer Handelspartner einsichtig sind.

Organisationsform

Produzenten und Fair-Handelsorganisationen gewährleisten eine ausreichende Mitbestimmung aller Mitarbeiter.

Non-Profit

Gewinnmaximierung ist kein vorrangiges Ziel. Ein Teil der Erlöse wird für Gemeinschaftsaufgaben (z.B. Bildung, Gesundheit, Zukunftsinvestitionen, Informationsarbeit) verwendet.

Kontinuität

Grundlage für echte Partnerschaft der FH ist die Kontinuität der Handelsbeziehungen. Sie drückt sich z.B. in langfristigen Lieferverträgen, Qualität der Produkte, interner Weiterbildung und gegenseitigen Beratungsangeboten aus.

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