Katholische Hostitalgesellschaft: Erweiterte Besuchszeiten am St. Martinus-Hospital

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Logo-Hospitalgesellschaft-OlpeWer in den vergangenen Wochen gegen 14.00 Uhr die Kardinal-van-Galen-Straße in Olpe passiert hat, dem dürfte die Menschenschlange vor dem St. Martinus-Hospital nicht entgangen sein. Grund hierfür ist die Besuchszeit, die aufgrund der Pandemie nach einem vorübergehenden Besuchsverbot seit Ende Mai auf den Zeitraum von 14.00 bis 17.00 Uhr festgelegt war. In den Sommermonaten war dies unproblematisch, Abstände wurden im Freien eingehalten und nach dem ersten Ansturm wurde die Schlange deutlich kürzer. Nun geht es mit großen Schritten auf die kalte Jahreszeit zu, und die letzten Tage haben mit kräftigen Regenschauern dafür gesorgt, dass das Anstehen wenig angenehm war. „Wir müssen dafür sorgen, dass es nicht zu dichtem Gedränge vor unseren Häusern kommt“ erklärt Johannes Schmitz, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen (KHS). „Daher haben wir die bisherige Besucherregelung überarbeitet und ein neues Konzept entwickelt, das dem derzeitigen Stand der Pandemie angepasst wurde – und im Bedarfsfall bei steigenden Infektionszahlen natürlich erneut modifiziert werden muss.“

Ab Dienstag, 13.10., gilt für das St. Martinus-Hospital Olpe und das St. Josefs-Hospital Lennestadt folgende Regelung:
Die Besuchszeit wurde erweitert auf den Zeitraum von 10.00 bis 17.00 Uhr. Jeder Patient, der zur Behandlung in die Krankenhäuser der Katholischen Hospitalgesellschaft kommt, darf eine Begleitperson mitbringen, die ihn oder sie unterstützt. Um Menschenansammlungen in den Wartezonen zu vermeiden, darf das Personal die Begleitperson darum bitten, beispielsweise während eines Eingriffes das Haus zu verlassen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt wieder zu kommen.

Jeder stationäre Patient darf täglich bis zu zwei Besucher empfangen – Begleitpersonen sind hier bereits einkalkuliert.
Besucher sowie Begleitpersonen müssen vor dem Betreten der Krankenhäuser ein Kurz-Screening auf Symptome einer möglichen COVID-19 durchlaufen. Hierfür wird ein Fragebogen ausgefüllt, der auch zum Download auf der Website der KHS unter www.hospitalgesellschaft.com bereitsteht – dies beschleunigt das Einlassverfahren. Zudem wird vor dem Betreten des Hauses die Temperatur gemessen. Für den Fall einer möglichen Rückverfolgung werden die Daten erfasst. Nach einer Desinfektion der Hände wird ein Besucherarmband mit Datum des aktuellen Tages herausgegeben. Dieses Armband ermöglicht es Besuchern und Begleitpersonen, das Haus innerhalb eines Tages zu verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu betreten.

„Wir hoffen, dass sich die Besucher nun auf die breitere Zeitspanne verteilen und dass sich keine langen Schlangen mehr vor unseren Häusern bilden. Gleichzeitig freuen wir uns, dass nun auch diejenigen, für die der Besuch zwischen 14.00 und 17.00 Uhr beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht einzurichten war, die Möglichkeit haben, ihren Krankenhausbesuch besser planen zu können.“ meint Schmitz.

 

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